Girl on the train – Paula Hawkins

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Rezension: Girl on the train – Paula Hawkins

Erschienen: Januar 2015

Verlag: Random House Audio/ Audible

Spieldauer: 10 Stunden 57 Minuten

Preis: ca. 13 Euro für gekürzte Fassung/ ca. 25 Euro als ungekürzter Hörbuch download/ oder 10 Euro im Audible Abo

 

Kurzbeschreibung
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse

 

Meine Meinung

Rachel ist Mitte dreißig und steht vor den Scherben ihrer Existenz. Ihr Mann hat sie wegen einer anderen Frau verlassen und mit dieser dann noch eine Familie gegründet. Sie selbst ist schon während ihrer Ehe immer tiefer in die Alkoholsucht abgerutscht und wir lernen sie als eine Alkoholikerin ohne Job und Selbstachtung kennen. Rachel fährt jeden Morgen mit den gleichen Zug nach London und beobachtet nicht nur ihr ehemaliges Heim, sondern auch die anderen Menschen an der Zugstrecke. Irgendwann verschwindet eine Frau und Rachel meint etwas gesehen zu haben, dass sehr wichtig für die Ermittlungen ist. Sie schaltet sich in die Ermittlungen ein. Jedoch plagen sie an den besagten Abend einige Erinnerungslücken, da sie mal wieder einen kompletten Absturz hatte. Doch nach und nach bekommt Rachel immer mehr Erinnungsfetzen zu fassen und erinnert sich auch an Szenen ihrer Ehe, die sie längst vergessen zu haben glaubte.

Rachel ist nicht gerade ein sympathischer Charakter. Sie wirkt als ungepflegt und alkoholkrank beschrieben. Sie trauert immer noch ihren Ex-Mann hinterher und schafft es nicht, sich von ihm und ihrer gescheiterten Ehe zu lösen. Ihre Gedanken drehen sich einzig und allein darum wie leid sie sich tut. Nach und nach wird immer mehr von ihren Leben enthüllt und ich habe ein gewisses Mitgefühl mit Rachel entwickeln können auch wenn sie mir bis zum Schluss nicht mehr sympathisch wurde.

Die Geschichte wird in Rückblenden erzählt und wir erleben insbesondere das Leben der verschwundenen Megan in Retrospektive. Hier schafft es die Autorin den Leser auf manch falsche Fährte zu locken. Wir erleben Megan als eine depressive Frau, die noch schwer mit den Geschehnissen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Nach und nach wird in einer Zwiebelverfahren ihre Geschichte enthüllt und ab etwa der Mitte des Buches habe ich die Vorgänge, die mit ihrem Verschwinden zu tun hatten richtig erraten können. So konnte mich dieses Hörbuch vom Spannungsfaktor nicht so richtig packen. Mich hat die Geschichte nicht emotional berührt, vielleicht gerade deshalb weil sie mit viel Emotionalität konstruiert war und mit ihren schweren Schicksalen etwas überfrachtet wirkte. Mir fehlte auch eine Identifikationsfigur, da ich Rachel am Ende des Buches zwar verstehen konnte aber nie mit ihr grün wurde.

Das Hörbuch wurde gut von den Sprechern vertont. Die einzelnen Charaktere wurden mit hohen Wiedererkennungswert gelesen. Das Sprechtempo war angenehm und immer den Tempo der Erzählung angemessen.

Fazit

Beim Hören von „Girl on the train“ kam leider kaum einmal Spannung in mir auf. Ich habe lange mit diesem Hörbuch gekämpft, da der Wunsch weiter zuhören recht gering war. Für den aufmerksamen Leser oder Zuhörer wird durch einen bestimmten Satz schnell der „Täter“ verraten. Trotzdem hat mir der Schluss sehr gut gefallen. Hier kam nochmal Tempo auf und das Buch endete mit eine großen Knall. Tatsächlich ist der ein oder andere Charakter hier noch mal über sich hinaus gewachsen. Insgesamt gebe ich dem Hörbuch drei Sterne. Die Geschichte hat mich emotional nicht berührt und auch der Spannungsbogen war für meinen Geschmack recht flach. Die Sprecher haben die Geschichte jedoch gut erzählt und das Ende hat für mich dann doch noch einiges heraus gerissen.

Neuzugänge Juli 2016

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Hallo ihr lieben Menschen da draußen!

Auch wenn ich derzeit mit einem etwas niedrigen Energielevel zu kämpfen habe, geht eine Sache doch immer: Neue Bücher kaufen. Auch im Juli habe ich ein paar Neuzugänge zu verzeichnen. Ich stelle fest, dass ich langsam Geschmack an dem Genre „New Adult“ finde und da sich kaum Bücher in dieser Richtung in meinem Besitz befinden, schaue ich mich in diesem Feld derzeit etwas mehr um. Außerdem wurde ich mal wieder durch Booktube zum Bücherkaufen angefixt. Ach, ich liebe es 🙂

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Am Rande der Schatten (Nachtengel 2) – Brent Weeks

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Rezension:  Am Rande der Schatten – Brent  Weeks

Erschienen: Juli 2010

Verlag: Blanvalet

Seiten: 704

Preis: Broschiert 15,00 Euro / Ebook 11,99 Euro

 

Kurzbeschreibung

Die Ausbildung zum Assassinen hat sich für den ehemaligen Gassenjungen Azoth als überaus schmerzhaft erwiesen, denn sein einstiger Lehrer Durzo Blint und sein bester Freund Logan sind den Machenschaften des Gottkönigs von Khalidor zum Opfer gefallen. So ist es kein Wunder, dass Azoth seiner Profession den Rücken gekehrt hat. Doch dann hört er das Gerücht, dass Logan noch am Leben sein soll und sich versteckt. Und so muss Azoth sich der Frage stellen, ob die Schatten einen jemals wieder loslassen, wenn man sich erst einmal in sie hineinbegeben hat …

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Wochenrückschau 15.-20.08.2016

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leben zwischen den Zeilen

Hallo ihr lieben Menschen da draußen!

Ich weiß nicht ob es euch aufgefallen ist, aber in der letzten Woche (und eigentlich auch ein paar Tage davor) war es etwas stiller auf Blog, Social Media und Youtube. Ich bin einfach sooo platt. Meine Energie reicht im Moment gerade noch für Arbeiten, Haushalt und ein bisschen lesen. Da ich heute aber in Tipp Laune bin gebe ich euch (und mir) mal einen kurzen Rückblick was letzte Woche so los bei mir war.

Montag

Am Montag hatte ich meinen dritten Frühdienst. Das heißt für mich um 04:30 Uhr aufstehen. Leider hatte ich vor diesem Frühdienst Blog Nachtdienste und ich habe über den gesamten Zeitraum den Dreh zum frühen Einschlafen nicht hinbekommen. Dementsprechend zombiemäßig bin ich also durch meinen Alltag gestolpert. Am Montag bekam ich dann die Nachricht, dass das Auto meines Freundes das Zeitliche gesegnet hat. Ich bin dann gleich nach dem Job zur Leihwagenfirma und habe mir ein Auto geliehen. Danach bin ich etwa eine dreiviertelstunde in die Pampa getuckert, um meinen Schatz abzuholen. Danach wieder zurück. Für mich hieß es dann nur noch: Essen, baden, schlafen.

Dienstag

Dienstag haben wir immer Teamsitzung. Das heißt für mich, dass mein Arbeitstag 10 Stunden hat. Ich war aber erstaunlich wach. Irgendwann kam eine Nachricht von meinem Allerliebsten. Er wäre bei DM, ob er mir etwas mitbringen soll. Mehr aus Spaß, habe ich ihn um einen hübsNagellackchen Nagellack gebeten. Kurz nachdem ich die Nachricht abgeschickt habe, hatte ich Sorge, dass er  mir die gesamte Essence Theke anschleppt. Ganz so schlimm war es dann doch nicht. Waren nur fünf. Ich war ganz erstaunt, dass sie bei Rituals auch Nagellack haben. Den restlichen Tag habe ich mit etwas Booktube gucken und Lesen verbracht.

Mittwoch

Juhu fünf Frühdienste geschafft! Nach dem Job bin ich schnurstracks zu meiner Mama gefahren. Nachdem sie mich mit lebensnotwendigen Mama-Essen versorgt hat, sind wir noch in „die Stadt“ gefahren. Ja, ja ich wollte eigentlich in die Bücherei.Bücherei Außer dieser gibt es in Herten-Mitte nicht mehr viel. Oh aber es war herrlich! Auf dem Foto könnt ihr meine Ausbeute sehen. Ich habe mir den dritten Teil der Luna Chroniken ausgeliehen, „Nachruf auf den Mond“ und zwei Reiseführer für unseren baldigen Urlaub. Ja genau, wir fahren nach Lübeck und Rostock. Gerade Rostock wollte ich mir schon ewig einmal angucken und auch Lübeck hat einiges zu bieten. Ich freue mich schon sehr darauf. Besonders weil wir dieses Mal über Airbnb verreisen und ich wirklich auf „unsere“ Wohnungen gespannt bin!

Donnerstag

Donnerstag hatte ich frei. Nun ja um 12:00 Uhr hatte ich einen Termin beim Augenarzt. Ich hatte mal wieder ein Loch in der Netzhaut, dass gelasert werden musste. Nun es stellte sich dann heraus, dass es nicht nur ein schnödes Loch ist, sondern die Netzhaut sich an dieser Stelle schon begonnen hat abzulösen. Ich wurde also massiv mit dem Laser traktiert. Wenn ihr kurzsichtig seid, ist es sehr wichtig eure Netzhaut mindestens einmal im Jahr untersuchen zu lassen. Nach der Behandlung habe ich mir eine Kopfschmerztablette gegönnt und den restlichen Tag auf der Couch verbracht.

Freitag

Vormittags habe ich den Haushalt erledigt. Das Zuhause meiner Rennmäuse frisch gemacht, gesaugt, gewischt und aufgeräumt. (nicht zwingend in der Reihenfolge) Danach bin ich wieder zum Spätdienst angetreten und durfte unseren Neuzugang bewundern. Eine meiner Mütter hat entbunden und ihr kleines Töchterchen war am Freitag gerade mal vier Tage alt. Ich habe schon unzählige Neugeborene auf dem Arm gehabt, bin aber jedes Mal aufs Neue erstaunt wie perfekt sie sind.

Samstag

Frei! Whoop, whoop! Nachdem mein Freund mich mit Frühstück versorgt hat, haben wir den Mietwagen noch um ein paar Tage verlängert. Sein neues Auto bekommt er nämlich erst am Freitag und ich darf die blaue Knutschkugel (Fiat 500) noch ein paar weitere Tage fahren. Danach waren wir in der Stadt. Ich liebe es an einen freien Tag mit meinem Partner durch die Stadt zu bummeln. Irgendwann habe ich ihn in der DVD Abteilung abgegeben und bin in die Buchhandlung gestiefelt. In meiner Tasche hatte ich noch ordentlich viele Gutscheine. Kaum habe ich die Buchhandlung betreten, hörte ich schon das Wispessenceern der Bücher. Drei Stück habe ich befreit. Welche? Nun das werdet ihr in der nächsten Woche auf Instagram sehen:-) Ich habe dann noch bei DM eine Entdeckung gemacht. Da ich ja stolze Besitzerin von fünf neuen Nagellackflaschen bin, bin ich immer auf der Suche nach einen Top Coat, der mal einen ordentlichen Job macht. Den habe ich nicht gefunden. Allerdings habe ich mir die „Essence Express Dry Drobs“ gekauft und dann festgestellt, dass sie tatsächlich wie versprochen funktionieren! Ich bin begeistert!

Sonntag

Nun ja, der Sonntag ist ja noch im vollen Gange. Ich bin ein bisschen mit meinen Blog beschäftigt. Tippe hier meinen Wochenrückblick und starre mein Rebuy Paket an, das  auf sein Unpacking wartet. Ich werde gleich versuchen meine Kamera anzuwerfen und ein, zwei Videos zu drehen. Danach werde ich uns essen machen. Es gibt heute Tomaten-Mozzarella Auflauf. Lecker!

Catrice

Ich wünsche euch allen einen schönen Rest-Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

LG eure Zeilenleben

 

 

Die Leseflauten und ich

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leben zwischen den Zeilen

Hallo ihr Lieben Menschen da draußen!

Ich beschäftige mich gerne mit Büchern. Lese sie. Sortiere sie. Gucke nach neuen Büchern. Das ist mein Hobby und meine Passion. Natürlich beschäftige ich mich auch immer viel mit buchrelevanten Themen und da ist mir aufgefallen, dass die viel gefürchteten Leseflauten und die Mittel dagegen viel Raum auf den Buchblogs einnehmen. Das ist natürlich irgendwie klar. Wenn man einen Buchblog führt und keine Bücher mehr lesen mag, dann hat man ein dezentes Problem, oder nicht?

Meiner Meinung nach gibt es zwei unterschiedliche Formen von Leseflauten. Die erste und wohl bekannteste ist die „Ich habe keine Zeit zum Lesen“ Flaute. Manchmal beansprucht uns Leser das Leben in der Realität so sehr, dass nicht mehr viel Zeit oder Energie zum Lesen übrig bleibt. Ich arbeite 40 Stunden die Woche im Schichtdienst mit Früh-, Spät-, Nacht-, und Wasweißichnoch für Diensten. Manchmal verbringe ich eine ganze Nacht schlaflos, dann wieder werde ich den ganzen Tag nicht wach. In solchen Phasen fehlt mir die Konzentration zum Lesen. Ich lese Wörter, aber keine Sätze. Was da hilft? Nun, ich mache mir grundsätzlich keinen Lesestress. Aber ehrlich, ich kriege wirklich schlechte Laune wenn ich nicht regelmäßig zwischen zwei Buchdeckeln mal verschwinden kann.

In solchen Lebensphasen hilft es mir immer mir „Lesezeiten“ manchmal richtige „Lesetage“ zu nehmen. Ich lasse den Haushalt, Haushalt sein (kann ich gut), lasse meinen Freund das Essen beim Griechen besorgen (lecker) und richte mich mit jeder Menge Bücher in meinem Bett häuslich ein. (Lieblingsleseplatz) Manchmal gelingt es mir sogar mir so einen Tag einmal im Monat zu gönnen, aber wenn ich ehrlich bin kommt es viel zu selten vor.

Dann gibt es noch die „mich kann kein Buch begeistern“ Leseflaute. Diese Variante kenne ich ehrlich gesagt kaum. Nach einem „schlechten“ oder mittelprächtigen Buch, greife ich immer zu einem was mich auf jeden Fall begeistern wird. Natürlich sind Fortsetzungen von Lieblingsreihen immer sehr beliebt dafür. Dann liebe ich es noch durch Blogs, Foren oder Booktube zu stöbern. Ich lasse mich ungemein von anderen Menschen mit der Buchbegeisterung anstecken. Manchmal mag ich auch eher Serien gucken, anstatt Bücher zu lesen. Das ist dann auch ok. Wenn ich eine Serie sehe, will ich über kurz oder lang ein Buch in die Richtung lesen. Ich stöbere auch gerne mal durch die Bücherei. Dort sehe ich immer so viele Bücher, die ich unbedingt lesen möchte, dass ich mich immer echt zurückhalten muss, dort nicht mit einem Bollerwagen wieder raus zu gehen.

Nun ihr Lieben. So ist das mit mir. Wie ihr seht, habe ich hier nicht die „5 ultimativen Tipps, wie man eine Leseflaute überwindet“ aufgestellt, sondern einfach nur ein bisschen von mir selbst berichtet. Lesen soll nämlich ein Hobby und Entspannung für mich sein und nicht zum allgemeinen Stress beitragen.

LG eure Zeilenleben