Das Bloggen und das Unlustmonster

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Hallo liebe Welt!

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, war ich für einige Zeit nicht mehr aktiv. Ich war nicht weg, nicht krank oder sonst irgendwie verhindert. Tatsächlich ist mir einfach im letzten Jahr die Lust auf das Bloggen und alles was damit zu tun hat abhanden gekommen. Ich habe lange überlegt ob ich überhaupt wieder anfangen soll mich mit meinen Blog zu beschäftigen. Der Ausschlag gebende Punkt war dann aber letztendlich, dass ich meinen Ausgleich zu meinem Arbeitsalltag vermisst habe. Ich mache meinen Job sehr gerne aber in dem Bereichen in denen man mit Menschen und ihren Schicksalen konfrontiert wird , fällt das Abschalten manchmal doch etwas schwer. Es ist für mich wichtig, dass ich meine „Tankstellen“ in meinem privaten Umfeld gut nutze und dazu gehört auch dieser Blog. Allerdings gab es doch einige Gründe für mich eine längere Pause einzulegen und mich wieder neu zu sortieren, die ich (wenn auch nur für mich) mal etwas näher beleuchten möchte.

1. Täglich grüßt das Murmeltier

Ich habe viel Zeit auf Instagram und Youtube und Co. verbracht und mir die Inhalte der anderen Blogger angeschaut. Was machen die anderen? Welche Bücher werden gerade gelesen? Nur habe ich festgestellt, dass ich irgendwie immer nur die gleichen Sachen zu sehen bekam. Ewig die gleichen Bücher, die gleichen Bildzusammenstellungen, die gleichen Meinungen. Gerade bei den Booktubern war es dann so, dass ich mir manche nicht mehr angucken konnte. Das nennt man wohl eine Überdosis. Ich hatte für mich das Gefühl, dass ständig ein und dieselbe überdrehte Person die gleichen Bücher in die Kamera hält. Immer nur dasselbe…

Mit ein bisschen Abstand zu der damaligen Situation kann ich sagen, dass ich einfach „satt“ war, was das Thema angeht. Ich habe ein paar kleine, neue Booktuber für mich entdeckt, die ein bisschen Abseits des Trubels einfach ihr Ding machen. Ich mag es tatsächlich auch, wenn jemand etwas zu den Büchern zu sagen hat und sie nicht nur einfach in die Kamera hält. Hier sortiere ich einfach ein bisschen besser  aus und schaue auch bedeutend weniger. „Große“ Booktuber schaue ich aber inzwischen tatsächlich nur noch selten.

2. Das Müssen und das Wollen

Kennt ihr das auch? Wenn ihr das Gefühl habt, etwas tun zu müssen, dann wollt ihr es nicht mehr? Natürlich muss ich keine Videos drehen, keine Fotos machen und auch keine Blogbeiträge schreiben. Ich verdiene ja kein Geld damit. Irgendwann war ich dann doch so in dem Hamsterrad gefangen, dass ich das Gefühl hatte diese Dinge doch tun zu müssen. Es kamen auch Fragen aus meinen privaten Umfeld: Wann schreibst du wieder was? Drehst du heute wieder ein Videos? Natürlich waren diese Fragen nur lieb gemeint, aber das trug dazu bei, dass ich mich von was auch immer unter Druck gesetzt gefühlt habe. Tja und wenn dies geschieht wird aus einem vermeintlichen Hobby unerwartet eine unangenehme Pflicht.

Auch hier hat der Abstand vom Bloggen bewirkt, dass ich mir nun klar darüber bin, dass das Problem bei mir lag. Ich habe viel Zeit in den Blog und alles was damit zu tun hat investiert. Letztendlich hatte ich das Gefühl, dass meine gesamte Freizeit dafür draufgeht und ich entweder arbeite oder blogge. Meine Leselust schwand in diesem Zuge auch. Der Wiederanfang wird jetzt unter dem Motto „Weniger ist mehr“ stehen. Ich muss meine Erwartungen an meine eigene Online Präsenz hier deutlich zurückschrauben. Ich war natürlich auch nicht annährend so aktiv wie andere (Buch) Blogger, aber der Blog und alles drumherum muss in mein Leben passen und nicht umgekehrt.

3. Technik ist ein Arschloch

Tja ich gebe es zu. Ich betreibe einen WordPress Blog, der mich manchmal einfach nur zur Verzweiflung treibt. Ich habe Stunden, Tage, Wochen damit verbracht diese Seite anzupassen. Manchmal sehe ich auf einen Blog etwas, was ich gerne auch auf meinen Blog hätte. Ich google, bastele, google wieder und bekomme es zum Verrecken nicht hin. Ich muss jetzt einfach mal ein bisschen ausfallender werden, da mich das Backend dieser Seite, mein langsamer Rechner, Youtube, die Videobearbeitung und der ganze Kram manchmal in den Wahnsinn treibt. Einige Sachen habe ich mir beibringen können aber oft stehe ich einfach nur da wie Alice im Wunderland. Ich brauche hier entweder ein paar rote Schuhe oder einen Zauberer aber wahrscheinlich reicht einfach auch ein bisschen mehr Geduld…(die ich nicht habe) Ich würde mich auch damit zufrieden geben wenn ich auf jedes laut gerufene „Wieso funktioniert das nicht“ mal endlich eine Antwort bekommen würde 🙂

 

So dies waren so ziemlich die Gründe für meine halbjährliche Abstinenz. An allen drei Punkten kann ich arbeiten. Der zentrale Aspekt ist, dass ich in meinem Leben eine bessere Balance schaffe. Ich neige dazu mich meinen Projekten voll und ganz zu verschreiben (typisch Schütze) hole mir eine Überdosis und habe dann die Nase voll. Als ich diesen Blog aus purer Freude am gemeinsamen Austausch gestartet habe, habe ich mir geschworen, dass ich aufhöre wenn ich keine Lust mehr habe. Es gibt nicht Schlimmeres für mich als durch Unlust geprägte Beiträge oder Videos. Ich habe mich daran gehalten. Allerdings habe ich die Lust daran wieder entdeckt und freue mich, dass ich „Zeilenleben“ nicht ganz eingestampft habe. Ich beginne also mit Zeilenleben 2.0 Ich habe einige Ideen, die ich gerne umsetzten möchte. Dies wird wahrscheinlich nur alles in einem deutlich langsameren Tempo geschehen, dafür aber mit viel Spaß an der Sache 🙂

Gute Geister – Kathryn Stockett

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Gute Geister – Kathryn Stockett

Erschienen: September 2012

Verlag: BTB

Seiten: 608

Preis: TB 9,99 Euro / Ebook: 8,99

 

Kurzbeschreibung

Mississippi, 1962: Die junge Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Um etwas zu verändern, verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen: Aibileen zieht die Kinder ihrer Arbeitgeber auf – das Tafelsilber darf sie aber nicht berühren. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Gemeinsam beschließen die drei Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.

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Gemeinsam lesen #30

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Hallo liebe Welt!

Gemeinsam lesen ist eine Aktion, die es jeden Dienstag bei Schlunzenbücher gibt. Ich lese mich immer wieder gerne durch die Beiträge und schaue was gerade so gelesen wird. Nun nach einer gefühlten Ewigkeit beteilige ich mich auch wieder selbst daran 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Dayhunter“ von Jocelynn Drake und bin auf Seite 177.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich schoss nach rechts und wollte ihm eigentlich nur ausweichen, schätzte aber seine Geschwindigkeit falsch ein.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe. Den ersten Teil habe ich vor Urzeiten gelesen und ich habe gefürchtet, dass ich den Anschluss jetzt nicht mehr schaffe. Das Buch ist allerdings leicht und locker wegzulesen, so dass ich über meine Erinnerungslücken ganz gut hinwegkomme. Es ist ebenfalls schon sehr lange her, dass ich ein Buch gelesen habe, in denen Vampire die Protagonisten sind. Nach dem Vampirhype vor ein paar Jahren, war ich von dem Genre wohl übersättigt. Ich stelle jedoch fest, dass mir „Dayhunter“ gut gefällt und ich es gerne lese. Dazu trägt natürlich der gute Schreibstil der Autorin einiges bei. Mir gefällt die Art und Weise wie die Gesellschaft der Vampire hier beschrieben wird und ich mag die Protagonistin, die ich getrost als „starke Heldin“ bezeichnen sehr gern.

4. Gibt es ein Buch, dass du erst mochtest, mittlerweile aber nicht mehr? Warum?

Mir fällt da wirklich kein Buch ein. Entweder mag ich Bücher oder nicht. Vielleicht kann ich hier auch kein Buch nennen, weil ich (leider) nur wenige Bücher zweimal lese. Ich schätze, dass man einige Bücher mit fortschreitenden Alter etwas anders bewertet. Natürlich können mich Kinderbücher als Erwachsene nicht mehr so in ihren Bann ziehen wie als Kind, aber trotzdem mag ich die Bücher noch immer. Mich würden eure Antworten auf die Frage wirklich interessieren, da mir hierfür kein eigenes Beispiel einfällt.

LG eure Zeilenleben

Lesemonat Februar 2017

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Hallo liebe Welt!

Auch wenn das Bloggen im letzten halben Jahr nicht Meins war, habe ich natürlich weiter Bücher gelesen. Ich habe mich dafür entschieden, die verpassten Lesemonate nicht nachzuholen, sondern nach und nach Rezensionen zu den gelesenen Büchern zu schreiben. Deshalb beginne ich jetzt wieder mit meinen letzten offiziellen Lesemonat und zwar dem Februar 2017. Derzeit ist mein Lesepensum etwas übersichtlich, was mich aber nicht weiter stört. Ich lese einfach nach Lust und Laune, dass was mir gerade gefällt und meiner Leserseele gut tut. Der Februar war aber trotzdem ein besonderer Lesemonat für mich, da ich mein erstes englisches Buch seit der Biss… Reihe gelesen habe. Hey Leute die englischen Wörterbuchfunktionen auf dem Kindle sind ja der Hammer! Hätte ich gewusst, dass mir dieses Gerät das Lesen auf Englisch so erleichtert, wäre meine Hemmschwelle zu einem englischsprachigen Buch zu greifen bestimmt viel niedriger gewesen!

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Neue Bücher im August 2016

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Hallo ihr lieben Menschen da draußen!

Außer meiner kleinen Rebuy Bestellung sind bei mir noch einige andere Bücher eingezogen. Unter anderem war ich mal wieder in der Buchhandlung stöbern. Mein Freund schenkt mir nämlich eher weniger Grünzeugs, dafür aber in schöner Regelmäßigkeit Buchgutscheine. So nach und nach läppert sich dann ein ordentliches Budget zusammen und ich kann wieder in dem Duft von neuen Büchern schwelgen.

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